Reise: Nürnberg Foodie Souvenirs und wo man gut essen kann

Nürnberg steht auf Deiner Agenda, wenn Du Besucher der weltgrößten Spielwarenmesse bist. Weihnachtsmarkt-Liebhaber planen auch gerne eine Winter Reise zum berühmten Christkindelsmarkt. Nach der Staatsphilharmonie Nürnberg fällt einem zu der Frankenstadt fast nichts mehr ein. Warum, eigentlich? Diese charmante Stadt hat in der warmen Jahreszeit soviel zu bieten!

Ich bin Anfang Juli einer Einladung zu den jährlichen Artist Days in der Bierbrauer Metropole gefolgt, und habe noch ein bisschen Urlaub drangehängt. So konnte ich die Stadt an der Pegnitz so richtig genießen, und kennenlernen. Und das Wetter spielte auch mit!! Nur einen einzigen Morgen Regen, und sonst 5 Tage ‚Wenn Engel reisen‘-Wetter. Deshalb habe ich von allen Lokalen die Schanigärten und Biergärten genützt, und es mir so richtig gut gehen lassen. Kinder, bitte fahrt nach Nürnberg. Ich lebe es hier. Und wann sagt das schon ein Wiener von einer Stadt in Deutschland? Genau! Deshalb könnt Ihr mir alle ruhig vertrauen.


Wo und was esse ich in Nürnberg?

Beginnen wir also mit den Klassikern:

Marientorzwinger

Ein riesiger Biergarten in der Lorenzer Strasse mit dem klassisch regionalen Programm. Frisch gezapftes Tucher Bier, Nürnberger Rostbratwürscht und Flammkuchen.

Stadtbiergarten am Kettensteg

Am Maxplatz wischen Hallertor und Kreuzgasse gibt es ein urfränkisches Wirtshaus direkt am Fluß seit 1823, mittlerweile als Elke’s Bierstadl bekannt. Da geht’s richtig zünftig her! Aber das Essen und das Bier waren gut.Die Atmosphäre wirklich urig, und das etwas hantige Personal, aber sehr professionell, schnell und bei Extra-Wünschen dann auch durchaus einsichtig.

Bratwursthäusle

Das legendäre Bratwursthäusle im Stadtzentrum ist für Eintages-Ausflügler natürlich ein Hit, da man fast alle Sehenswürdigkeiten in greifweite hat, und einem die Stärkung mit Bier und Bratwürstchen praktisch zu Füßen liegt.

Bratwürscht Madla

Wem das alles immer noch zu lange dauert, oder auch zuviel ist, der geht einfach auf den Wochenmarkt auf dem Hauptmarkt (Montag bis Samstag von 7 – 20h) und kauft sich am Marktplatz auf einem Stand ‚3 im Weggla‘. Dort habe ich auch meine Souvenirs für die Daheimgebliebenen erstanden. Überhaupt ist der Markt eine Sehenswürdigkeit für sich selbst.

Wochenmarkt

Ich hatte das Glück direkt auf dem Hauptplatz im Zentrum der Altstadt zu wohnen und konnte so schon vor dem Frühstück morgens die Stände zwischen dem ‚Schönen Brunnen‘ und der Frauenkirche ganz in Ruhe besuchen. Das ist übrigens auch der 5.000qm große Ort des Christkindelsmarktes in der Vorweihnachtszeit.

Buonissimo

ist nicht nur ein Café von dem man den Marktplatz überblicken kann, sondern verkauft auch das Eis, das mir bei weitem am Besten geschmeckt hat. Es werden durchaus auch kreative Sorten angeboten, die am liebsten mit frischen, naturbelassenen Rohstoffen aus nachhaltigem und regionalen Anbau hergestellt werden. Ich habe mit dem Eis des Monats: Grüner Tee & Aloe Vera mit Pistazien einen Volltreffer gelandet. Sooo gut!

Marzipan und Lebkuchen

Bei Neef kann man zur Kaffeejause vorbeischauen, seine Motivtorte bestellen, oder richtig feines Marzipan kaufen. Z.B. auch als Bratwurst-Semmerl Souvenir. Und Lebkuchen gibt es wirklich an jeder Ecke für jeden Gusto, ob mit oder ohne Mehl.

Geht’s ein bisschen Hipster mäßig?

Ja, geht auch. Ich fand den Black Bean Coffeeshop am Ludwigsplatz am Gemütlichsten und den Bio-Kaffee von Hand Siebträgermaschinen zubereitet am Besten (täglich geöffnet, auch Feiertags). Ich hatte zwei Tipps von Followern, war leider zur falschen Uhrzeit da. Will Dir das aber gerne weitergeben. Das Machhörndl Café ist wochentags bestimmt eine nette Location für echte Kaffee-Liebhaber von frisch geröstetem Kaffee, genauso wie die Bierhalle direkt daneben, wenn man in Begleitung unterwegs ist. Allein wollte ich mich nicht in den Schanigarten setzen.

Beachlife mit Pool-Bar im Disco Licht

Ja, auch Nürnberg feiert bei Summer in the City ab. Tausende Liegestühle, viel gute Laune und reichlich Alkohol mit bunten Schirmchen. Ich habe nur einen Spaziergang mit meiner brasilianischen Kollegin durch den Stadtstrand gewagt. Mir war es zu eng, ihr zu wenig Beach.

Kokoro

wurde mir ja schon von Wien aus mehrfach ans Herz gelegt. Ein stylischer Japaner am Klarissenplatz, den ich nicht ohne Reservierung bemühen würde. Wir hatten hier unser City-Dinner mit Künstlern und der Faber Castell Crew. So gesehen hatten wir so oder so einen lustigen Abend zwischen Springbrunnen und Moderner Museums-Spiegel-Architektur. Ich bin nicht ganz ungeübt im Sushi-Essen, und kann behaupten, dass die homemade Styles wirklich köstlich waren; der Wein auch, aber das Lob würde dem Winzer gebühren, den ich leider vergessen habe.

 

Beim nächsten Mal lerne ich dann etwas über den Franken-Wein. Das ging sich bei dieser Reise nicht mehr aus. Wir verbrachten ja zwei ganze Tage auf dem Faber Castell Schloss Gelände in Stein, eine halbe Stunde von Nürnberg entfernt. Wenn Dich das interessiert schau doch mal hier vorbei: reise-nuernberg-die-bunte-welt-der-holzgefassten-stifte

Echte Nürnberg Blogger habe ich bei meiner Recherche für Stadt-Tipps keine gefunden, aber einen netten Foodblog: Frankenflavours

Und jetzt geht es wieder zurück auf meine Bio-Selbsternte-Parzelle. Da ist gerade Mitte Juli Erntehochsaison.

 

 

 

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